{"id":372,"date":"2013-12-16T07:14:52","date_gmt":"2013-12-16T07:14:52","guid":{"rendered":"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=372"},"modified":"2013-12-16T07:14:52","modified_gmt":"2013-12-16T07:14:52","slug":"31-10-13-112-predigen-und-eine-million-verteilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=372","title":{"rendered":"31.10.13 1:12 predigen und eine Million verteilen"},"content":{"rendered":"<div style=\"padding-bottom:20px; padding-top:10px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-small.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\",\"Pinterest\",\"Linkedin\",\"Digg\",\"Bebo\",\"Delicious\",\"Print\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"small\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"31.10.13%201%3A12%20predigen%20und%20eine%20Million%20verteilen\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div><p><span style=\"text-decoration: underline;\">Linke im Sumpf: 1:12 nur f\u00fcr die anderen\u2026 <\/span><\/p>\n<p><b>Die Linke will dass der bestverdienende Angestellte in einem Unternehmen in einem Monat nicht mehr verdient als andere Angestellte in einem Jahr. \u00a0Im Thurgau h\u00e4tte die hiesige SP letztes Jahr die M\u00f6glichkeit gehabt, die exorbitanten L\u00f6hne in der Kantonalbank zu senken und 1:12 einzuf\u00fchren. Da aber im Bankrat der Kantonalbank auch eine Linke sitzt, warf die SP ihre Prinzipien bei dieser ersten Gelegenheit \u00fcber Bord: eine Million sei f\u00fcr den obersten Banker nicht zu viel. Eine Lohnobergrenze sei ein \u201eSignal von Misstrauen\u201c, die Bank w\u00fcrde an \u201eAnsehen und Vertrauen verlieren\u201c. Und so ist das Lohnverh\u00e4ltnis in der TKB dank der SP weiterhin 1:20.<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der 1:12-Initiative will die JUSO erreichen, dass der bestverdienende Angestellte in einem Unternehmen in einem Monat nicht mehr verdient, als andere Angestellte in einem Jahr. Der Staat soll somit in die Gesch\u00e4ftsmodelle der Schweizer Unternehmen eingreifen und die L\u00f6hne diktieren. Bisher konnte der Arbeitgeber mit seinen Angestellten \u00fcber die L\u00f6hne verhandeln und entsprechend der Funktion sowie den F\u00e4higkeiten des Arbeitnehmers \u00fcber den Lohn entscheiden. Das Modell der Vertrags- und Wirtschaftsfreiheit hat der Schweiz geholfen, sich zu einem der attraktivsten L\u00e4nder weltweit zu entwickeln. Soziale Sicherheit, faire L\u00f6hne und klare gesetzliche Rahmenbedingungen sorgen daf\u00fcr, dass Unternehmen gerne in der Schweiz t\u00e4tig sind. Diese f\u00fcllen sodann auch die Kassen der chronisch unterfinanzierten AHV und liefern jedes Jahr Milliarden an Steuern ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>AHV-Desaster dank 1:12<\/b><\/p>\n<p>Die 1:12-Initiative w\u00fcrde der AHV j\u00e4hrlich bis zu Fr. 2.5 Mia. entziehen. Jedes Jahr w\u00fcrde also der AHV diese Summe fehlen, in Anbetracht der aktuellen Lage ein wahres Desaster. Hinzu k\u00e4men steuerliche Mindereinnahmen von bis zu Fr. 1.5 Mia, ebenfalls j\u00e4hrlich. Die 1:12-Initiative w\u00fcrde also nicht nur die Arbeitgeber bevormunden und die Wirtschaftsfreiheit massiv einschr\u00e4nken, auch der Staat, die Rentenversicherung und somit auch jeder B\u00fcrger m\u00fcsste mit Nachteilen rechnen. Ob ein Lohn von mehreren Millionen Franken gerechtfertigt ist oder nicht, steht hier nicht zur Diskussion. Viel wichtiger ist, dass das Erfolgsmodell der Schweiz nicht \u00fcber Bord geworfen wird und wir unsere wirtschaftlichen Vorteile gegen\u00fcber dem internationalen Markt nicht aufgeben. Das ist der Linken egal, denn sie spekuliert darauf, dass ihre Gewerkschaften bei Annahme der Initiative wieder als staatlich finanzierte Kontrolleure Geld verdienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>SP: Wasser predigen und Wein trinken <\/b><\/p>\n<p>Die Linke k\u00f6nnte also nach Annahme der Initiative wieder ihre Taschen f\u00fcllen. So wie sie es jetzt schon tut, wenn es um ihre eigenen Leute geht. Im Bankrat der Thurgauer Kantonalbank sitzt zum Beispiel auch eine SP-Frau. Sie hat offenbar kein Problem damit, dass der CEO knapp eine Million j\u00e4hrlich verdient, also etwa das Zwanzigfache einer Putzfrau dort. Mit Mitstreitern habe ich 2012 eine Motion eingereicht. Darin wurde eine Lohnobergrenze von etwa Fr. 500\u2018000.&#8211; verlangt. \u00dcberraschenderweise wurde diese Motion ausgerechnet von der fast geschlossenen Fraktion der Sozialdemokraten abgelehnt. W\u00e4hrend der parlamentarischen Debatte begr\u00fcndete die SP dies damit, dass die Bestimmung der Lohnobergrenze durch den Grossen Rat ein \u201eSignal von Misstrauen\u201c sei. Die TKB und der Kanton Thurgau w\u00fcrden an \u201eAnsehen und Vertrauen verlieren\u201c. Warum die Situation im Fall der 1:12-Initiative anders sein sollte, bleibt wohl ein R\u00e4tsel, das nur die SP l\u00f6sen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>JUSO-Chef l\u00e4sst Billigarbeiter f\u00fcr sich schuften<\/b><\/p>\n<p>Die Initiative hat n\u00e4mlich eine \u00e4hnliche Wirkung. Gespannt schaut die internationale Gemeinschaft auf die Schweiz. Die politische Stabilit\u00e4t und die sehr gute, aber eben auch zur\u00fcckhaltende Regulierung des Marktes haben der Schweiz zum Wohlstand verholfen. Volksinitiativen wie 1:12 verunsichern Unternehmen und Investoren. Das ist den Linken offenbar egal, ausser es geht um Firmen, in welchen sie selber sitzen. Oder man kann selber profitieren: F\u00fcr den Abstimmungskampf bestellte die JUSO n\u00e4mlich 10\u2018000 Fahnen. Wie sich herausgestellt hat, wurden die Fahnen in China produziert. Gesch\u00e4tztes Lohnverh\u00e4ltnis zwischen den chinesischen Billigarbeitern und dem Besteller der Fahnen, JUSO-Chef Cedric Wermuth: mindestens 1:20\u2026.<\/p>\n<p>Hermann Lei, Frauenfeld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"padding-bottom:20px; padding-top:10px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-small.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\",\"Pinterest\",\"Linkedin\",\"Digg\",\"Bebo\",\"Delicious\",\"Print\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"small\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"31.10.13%201%3A12%20predigen%20und%20eine%20Million%20verteilen\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div><p>Linke im Sumpf: 1:12 nur f\u00fcr die anderen\u2026 Die Linke will dass der bestverdienende Angestellte in einem Unternehmen in einem Monat nicht mehr verdient als andere Angestellte in einem Jahr. \u00a0Im Thurgau h\u00e4tte die hiesige SP letztes Jahr die M\u00f6glichkeit &hellip; <a href=\"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=372\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=372"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":373,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/372\/revisions\/373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}