{"id":705,"date":"2016-06-27T09:32:35","date_gmt":"2016-06-27T09:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=705"},"modified":"2016-06-27T09:32:35","modified_gmt":"2016-06-27T09:32:35","slug":"27-6-16-geld-weg-haus-weg-kind-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=705","title":{"rendered":"27.6.16 Geld weg, Haus weg, Kind weg"},"content":{"rendered":"<div style=\"padding-bottom:20px; padding-top:10px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-small.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\",\"Pinterest\",\"Linkedin\",\"Digg\",\"Bebo\",\"Delicious\",\"Print\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"small\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"27.6.16%20Geld%20weg%2C%20Haus%20weg%2C%20Kind%20weg\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div><p><u>Folgen der KESB-Revision <\/u><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/hermannlei.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/SZ-Nr-12-Di-1430-KESB.pdf\" rel=\"\">SZ Nr 12 Di 1430 KESB<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Statt schneller Hilfe gibt es mit der KESB intensive, teure Abkl\u00e4rungen und ausgefeilte, juristisch wasserdichte Entscheide, die die Menschen nicht verstehen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schweizerzeit publiziert eine Auswahl der F\u00e4lle, die ihr zugetragen wurden. Wer hierbei im Recht ist bleibe dahingestellt. Fakt ist, dass die SZ fast im Wochentakt um Hilfe gebeten wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wo ist das Geld?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Peter A.s* Mutter stirbt, \u00fcbernimmt die KESB ihre Verm\u00f6gensverwaltung. Sie teilt Peter mit, es sei kein Geld mehr vorhanden. Peter A. erf\u00e4hrt sp\u00e4ter, dass noch Fr. 24\u2018000.\u2014 auf dem Konto waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verena F. wird von ihrem Ex-Mann bel\u00e4stigt. Es gab schon einen Vorfall bei dem die Polizei intervenieren musste. Verena traut sich nun aber nicht mehr, Hilfe zu holen, denn ihr Ex-Mann droht mit der KESB: er werde die Beh\u00f6rde auf sie hetzen und diese werde ihr die Kinder wegnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jenny und Alex C. haben je einen Vorsorgeauftrag geschrieben, sowie eine Patientenverf\u00fcgung und ein Testament gemacht. Sie wollen damit verhindern, dass die KESB ihnen die Kinder oder das Haus wegnehmen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Um das Erbe geprellt<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Petra Z. hat beobachtet, wie ihr Ex das gemeinsame M\u00e4dchen unsittlich ber\u00fchrt. Sie informiert die KESB. Diese bagatellisiert die Sache. Und versucht die Mutter dazu zu zwingen, dass das M\u00e4dchen wieder \u00f6fters zum Vater geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit Kurt M. eine neue Partnerin hat, l\u00e4sst seine Ex-Frau die Kinder nicht mehr zu ihm. Der von der KESB eingesetzte Beistand meint, da k\u00f6nne man nichts machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der etwas zu gutm\u00fctige Sohn der Eheleute X. wurde von einer drogenabh\u00e4ngigen Frau um sein ganzes Erbe geprellt. Die KESB weiss davon, verlangt aber dennoch vom Sohn, dass er angeblich geschuldetes Geld dieser Frau zahle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reinhold F. hat bisher die Belange seiner etwas dementen Mutter besorgt. Die KESB\u00a0 ist der Ansicht, die Verm\u00f6gensverwaltung m\u00fcsse ein professioneller Beistand \u00fcbernehmen. Dieser Beistand kostet sehr viel Geld, ist mit der dementen Mutter \u00fcberfordert und macht seine Arbeit nur unvollst\u00e4ndig. Daf\u00fcr hat er Zugriff auf das Konto der Mutter und l\u00e4sst sich seine Arbeit auch f\u00fcrstlich entlohnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Missbraucht und im Stich gelassen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Germaines M.s Kinder sind seit l\u00e4ngerem krank. Die Belastungen f\u00fchrten zur Trennung von ihrem Mann, welcher in der Schweiz blieb. Die Kinder werden seit Jahren zwischen Spital und Kinderheimen oder Pflegeeltern hin- und hergeschoben. Eines der Kinder wurde in einer Klinik von einem Angestellten missbraucht. Die Kinder wollen zur Mutter nach Belgien. Dennoch verweigert die KESB die Ausreise der Kinder dorthin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frau N. betreut seit vielen Jahren praktisch unentgeltlich den schon \u00e4lteren, etwas zur\u00fcckgebliebenen Herrn F. Herr F. kann relativ selbst\u00e4ndig leben, er hat aber M\u00fche mit der Hygiene, was f\u00fcr die Betreuerin zwar unangenehm ist, was sie aber in Kauf nimmt, um dem alten Herrn beizustehen. Die KESB will nun einen Berufsbeistand f\u00fcr Herrn F. einsetzen. Denn Frau N. f\u00fchre keine doppelte Buchhaltung f\u00fcr den alten Mann, das sei unprofessionell. \u201eDank\u201c dem teuren Beistand muss Herr F. bald in eine Sozialwohnung ziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nicht mehr Meister im eigenen Haus<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die kleine Melanie macht seit der Scheidung ihrer Eltern immer mehr Probleme.\u00a0 Ist sie beim Vater, will sie nicht mehr zur Mutter. Und umgekehrt. Die KESB verbringt das M\u00e4dchen in eine Pflegefamilie. Damit k\u00f6nne eine Beruhigung der Sache erreicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der etwas gebrechliche Herr Meister wohnt in einem Bauernhaus etwas ausserhalb von Bern. Seine T\u00f6chter und seine Nachbarn k\u00fcmmern sich um ihn, sodass die Betreuung immer gew\u00e4hrleistet ist. Im letzten Sommer fand eine Tochter ihren Vater, welcher zwei Tage zuvor gest\u00fcrzt war. Herr Meister kam ins Spital. Die KESB verf\u00fcgte, dass Herr Meister von einem Berufsbeistand betreut werden muss. Die Verwandten und Nachbarn seien zu wenig professionell. Nun wird\u2019s teuer und Herr Meister muss deswegen bald aus seinem geliebten Heimetli ausziehen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Problem liegt im System<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wollen uns nicht als Richter aufspielen und sagen nicht, dass die KESB-Beh\u00f6rden ihre Sache nicht recht machen wollen. Tatsache ist aber, dass mit der Professionalisierung die Distanz zwischen der Beh\u00f6rde und den Hilfsbed\u00fcrftigen gewachsen ist. Pragmatische, schnelle L\u00f6sungen wurden durch b\u00fcrokratische Verfahren, teure Abkl\u00e4rungen und ausgefeilte, juristisch wasserdichte Entscheide abgel\u00f6st. Das sind die typischen Folgen jeder Zentralisierung und B\u00fcrokratisierung. Insofern kann uns die KESB-Revision als Warnung dienen, solche Fehler nicht zu wiederholen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* F\u00e4lle verfremdet, alle Namen und Umst\u00e4nde sind der Redaktion bekannt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hermann Lei, Kantonsrat SVP, Frauenfeld<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"padding-bottom:20px; padding-top:10px;\" class=\"hupso-share-buttons\"><!-- Hupso Share Buttons - https:\/\/www.hupso.com\/share\/ --><a class=\"hupso_toolbar\" href=\"https:\/\/www.hupso.com\/share\/\"><img src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/buttons\/lang\/de\/share-small.png\" style=\"border:0px; padding-top: 5px; float:left;\" alt=\"Share Button\"\/><\/a><script type=\"text\/javascript\">var hupso_services_t=new Array(\"Twitter\",\"Facebook\",\"Google Plus\",\"Pinterest\",\"Linkedin\",\"Digg\",\"Bebo\",\"Delicious\",\"Print\");var hupso_background_t=\"#EAF4FF\";var hupso_border_t=\"#66CCFF\";var hupso_toolbar_size_t=\"small\";var hupso_image_folder_url = \"\";var hupso_url_t=\"\";var hupso_title_t=\"27.6.16%20Geld%20weg%2C%20Haus%20weg%2C%20Kind%20weg\";<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/static.hupso.com\/share\/js\/share_toolbar.js\"><\/script><!-- Hupso Share Buttons --><\/div><p>Folgen der KESB-Revision \u00a0 SZ Nr 12 Di 1430 KESB &nbsp; Statt schneller Hilfe gibt es mit der KESB intensive, teure Abkl\u00e4rungen und ausgefeilte, juristisch wasserdichte Entscheide, die die Menschen nicht verstehen. &nbsp; &nbsp; Die Schweizerzeit publiziert eine Auswahl der &hellip; <a href=\"https:\/\/hermannlei.ch\/?p=705\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-705","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=705"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/705\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":708,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/705\/revisions\/708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hermannlei.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}